PM Nr.39 vom 11.10.2007

GRÜNE stellen erstes Motiv zum Landtagswahlkampf vor


Humorvolle Initiative zum Klimaschutz – und zur Rettung des Landeswappens

Provokant, mutig, aber auch mit einem Schuss Humor. So wird der Wahlkampf der GRÜNEN zur Landtagswahl 2008 sein. Vor der Seekulisse des Maschsees stellten heute (Donnerstag 11. Oktober 2007) die Landesvorsitzenden Dorothea Steiner und Raimund Nowak ein erstes Motiv zur Landtagswahl in Hannover vor. „Niedersachsens Wappen 2020?“ steht über einer Niedersachsen-Fahne mit einem Seepferdchen anstelle des Niedersachsen-Pferdes im Wappen. Und darunter die Aufforderung „Klimaschutz: Handeln statt reden“. Mit ironischem Unterton bezeichnete Nowak das Plakat als „GRÜNE Initiative zur Rettung des Landeswappens“. Der Landesvorsitzende Nowak betonte, dass der Einsatz für einen wirksamen Klimaschutz in Niedersachsen im Mittelpunkt des grünen Wahlkampfes stehen werden. Die entsprechenden politischen Forderungen wolle man mit kreativen Plakaten und ungewöhnlichen Aktionen kommunizieren.

In der Pressekonferenz informierte Nowak über die Rahmendaten des grünen Landtagswahlkampfes. Der Landesverband wird sich im Wahlkampf von der Berliner Agentur M&C Saatchi beraten lassen. Diese Agentur ist sowohl für den grünen Bundesverband als auch für die Landesverbände Hessen und Hamburg tätig. Der Landesverband wird in diesem Wahlkampf etwa 330.000 Euro einsetzen, was eine rund 10-Prozentige Steigerung bedeutet.

Dorothea Steiner stellte im Rahmen der Pressekonferenz die zentralen Anträge für den Parteitag am kommenden Wochenende in Oldenburg vor. Rund 150 Änderungsanträge stehen dort zur Beratung. Auch bei der Diskussion des Wahlprogramms wird das Thema Klimaschutz im Mittelpunkt stehen. „Die niedersächsischen GRÜNEN werden dem Bau neuer Kohlekraftwerke eine deutliche Absage erteilen“, sagte Steiner bei der Vorstellung der Anträge. „Bei fast 150 eingereichten Änderungsanträgen erwarten wir eine intensive aber keine strittige Diskussion, da wir erstmals das Programm in einem breiten Beteiligungsverfahren auch im Internet diskutiert haben“, sagte Steiner. Diskussionen wird es unter anderem um die Einführung der neunjährigen gemeinsamen Neuen Schule und über die Einführung eines Mindestlohnes in Höhe von 7,50 Euro geben.

Das Plakatmotiv finden Sie hier

 


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