GRÜNE starten Endspurt in den Landtagswahlkampf

Die niedersächsischen GRÜNEN haben mit einer zentralen Kundgebung in Hannover den Endspurt des Landtagswahlkampfes gestartet. Die Spitzenkandidaten Ursula Helmhold und Stefan Wenzel sowie zahlreiche weitere Kandidaten und Bundesprominenz (Jürgen Trittin, Daniel Cohn-Bendit, Bärbel Höhn und Reinhard Bütikofer) kamen im Ernst-August-Carree am Hauptbahnhof zusammen um nach einem offiziellen Startschuss in den Endspurt zu dezentralen Veranstaltungen ins ganze Land aufzubrechen.
Vor der Veranstaltung veranschaulichten die GRÜNEN am Ernst-August-Denkmal die Folgen des Klimawandels. "Das Meer kommt schneller als man denkt" hieß es auf einem Transparent, wo Roß und Reiter Gummistiefel verpasst wurden.

von links: Bärbel Höhn, Jürgen Trittin, Ursula Helmhold, Stefan Wenzel, Reinhard Bütikofer und Daniel Cohn-Bendit
In den verbleibenden Stunden bis zum Wahltag finden in ganz Niedersachsen noch zahlreiche Veranstaltungen statt. Selbst nachts werden GRÜNE in den letzten Stunden um jede Stimme kämpfen. So veranstaltet die Grüne Jugend in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Kröpcke in Hannover einen 24 Stunden Dauer-Wahlkampfstand.
Außerdem schalten die GRÜNEN bis Samstag eine Hotline für Last-Minute-Fragen jeweils von 08:00 – 24:00 Uhr, wo Wählerinnen und Wähler unter 0511 12 60 85-33 Auskunft zum GRÜNEN Programm erhalten.
Gefeiert wird am Wahl-Sonntag ab 17:30 Uhr auf der Wahlparty im Veranstaltungszentrum Pavillon, Weißekreuzplatz, Lister Meile 4.
Hier Ausschnitte der DPA-Meldung zu unserem Wahlkampf-Endspurt (copyright dpa):
Niedersachsens Grüne blasen zum Wahlkampf-Endspurt
Hannover (dpa/lni) - Mit bundespolitischer Unterstützung und Angriffen auf die schwarz-gelbe Regierung haben Niedersachsens Grüne zum Endspurt vor der Landtagswahl an diesem Sonntag aufgerufen. "Wir können die schwarzen Kurfürsten aus dem Amt kegeln", rief der grüne Bundesvorsitzende Reinhard Bütikofer vor rund 200 Zuhörern am Donnerstag in Hannover. Grüne Ideen fänden in allen sozialen Schichten immer mehr Anhänger. "Zögern, Zaudern und Rumlavieren", präge die Politik von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), sagte Spitzenkandidatin Ursula Helmhold. "Die Menschen merken langsam, dass da ein Blender vor ihnen steht, mit einem Rückgrat aus Gelee."
Den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), der im Wahlkampf eine Debatte über schärfere Jugendstrafen entfacht hatte, bezeichnete Bütikofer als "offene rechtskonfrontative Variante". Der im Ton moderatere Wulff hingegen präsentiere sich eher "lasch und lau", sagte der Bundesvorsitzende. "Die sind aber beide genauso gefährlich, genauso unproduktiv und genauso zukunftsunfähig. Und deswegen müssen sie auch beide weg." Auch in Hessen wird am 27. Januar gewählt.
Spitzenkandidatin Helmhold fügte hinzu: "Koch hat gebellt, und Wulff hat gestreichelt." Niedersachsens Regierungschef habe im Streit um die Jugendkriminalität "wieder einmal" keine Position bezogen. "Er wollte als stiller Teilhaber von Kochs ausländerfeindlichen Attacken auch in Niedersachsen profitieren." Die Landtagswahl sei eine "Richtungsentscheidung von besonderer Tragweite", sagte Niedersachsens Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel. "Diese Wahl ist noch nicht entschieden. Wir zeigen Wulff die klare Kante."
Die wichtigsten Reden und Gespräche bei unserer "Endspurt-Auftakt-Veranstaltung":
Alle Beiträge der Endspurt-Veranstaltung hier und auf www.youtube.com/grueneniedersachsen als Video







