PM Nr.20 vom 19.07.2005
Pothmer begrüßte, dass Wulff mit der heutigen Kabinettsentscheidung seine Rolle als Dirigent im bildungspolitischen "Querulantenstadl" aufgegeben hat. Es bleibe jedoch unverantwortlich, so Pothmer weiter, dass zwei seiner CDU-Ministerpräsidenten-Kollegen weiter an der Blockade festhalten.
Pothmer: "Die CDU verhält sich gerade so, als hätte sie das Monopol auf die Weisheit. Der Weg zu einem besseren Bildung unserer Schulkinder darf nicht von den persönlichen Einschätzungen Einzelner abhängen. Am Beispiel der destruktiven Bearbeitung der Rechschreibreform entlarvt sich die ganze Unzulänglichkeit der vom Föderalismus bestimmten Bildungshoheit der Länder. Die Schüler profitieren jedenfalls nicht von dieser Kleinstaaterei. Es sei ein Anachronismus wenn in Deutschland zwischen Flensburg und Berchtesgaden rechnerisch alle 70km ein anderes Bildungskonzept gelten würde."
Wulffs Verwirrspiel um Rechtschreibreform hat Schülern geschadet - Föderalismus fördert Unfug bei Rechtschreibreform
Die niedersächsischen Grünen haben Ministerpräsident Christian Wulff ein "unverantwortliches Verwirrspiel" um die Rechtschreibreform vorgeworfen. Mit seiner widersprüchlichen Haltung gegenüber Beschlüssen und Verabredungen diverser Konferenzen und Gremien hätte er die Desorientierung mehrere Jahrgänge niedersächsischer Schüler zu verantworten, sagte die Landesvorsitzende und Grünen-Spitzenkandidatin zu Bundestagswahl Brigitte Pothmer am Dienstag in Hannover.Pothmer begrüßte, dass Wulff mit der heutigen Kabinettsentscheidung seine Rolle als Dirigent im bildungspolitischen "Querulantenstadl" aufgegeben hat. Es bleibe jedoch unverantwortlich, so Pothmer weiter, dass zwei seiner CDU-Ministerpräsidenten-Kollegen weiter an der Blockade festhalten.
Pothmer: "Die CDU verhält sich gerade so, als hätte sie das Monopol auf die Weisheit. Der Weg zu einem besseren Bildung unserer Schulkinder darf nicht von den persönlichen Einschätzungen Einzelner abhängen. Am Beispiel der destruktiven Bearbeitung der Rechschreibreform entlarvt sich die ganze Unzulänglichkeit der vom Föderalismus bestimmten Bildungshoheit der Länder. Die Schüler profitieren jedenfalls nicht von dieser Kleinstaaterei. Es sei ein Anachronismus wenn in Deutschland zwischen Flensburg und Berchtesgaden rechnerisch alle 70km ein anderes Bildungskonzept gelten würde."
© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN