Republik Freies Wendland
PM Nr.18 vom 06.06.2010

30 Jahre Republik Freies Wendland


Grüne: Endlagerkonzepte für Asse, Morsleben und Gorleben gescheitert

Die Umzingelung des Schwarzbaus Gorleben am Wochenende hat ein mal mehr gezeigt, dass nicht nur die Mehrheit der Menschen im Wendland, sondern in ganz Deutschland, keine Atomkraft mehr will. Die anhaltenden Proteste haben bereits verhindert, dass Schwarz-Gelb Ende der Woche die Laufzeitverlängerung im Hinterzimmer abgezockt hat", so Anja Piel, Landeschefin der Grünen in Niedersachsen, am Wochenende zur Unterstützung der Atomproteste im Wendland. "Aber auch mit der Verschiebung dieser Entscheidung auf Ende Juli wird es nicht gelingen, dem gesellschaftspolitischen Konflikt auszuweichen, der dem Ausstieg aus dem Atomausstieg unweigerlich folgt. Das wird diese bereits angeschlagene Koalition nicht heil überstehen."

Stefan Wenzel, Vorsitzender der grünen Landtagsfraktion in Niedersachsen, ergänzte: Wir befinden uns derzeit mitten in der Aufklärung der Skandale in der Asse. Schon heute kann man feststellen, dass die Endlagerprojekte Asse, Morsleben und Gorleben auf ganzer Linie gescheitert sind. Vor diesem Hintergrund über längere Laufzeiten entscheiden zu wollen, ist aberwitzig. Dieser Plan spaltet diese Gesellschaft und verschiebt die Lösung tiefgreifender Probleme auf kommende Generationen."

Im Hinblick auf die anstehenden Castortransporte im Herbst kündigten Piel und Wenzel für die Grünen an: "Wir werden erneut Seite an Seite mit den Atomgegnerinnen und -gegnern auf die Straße gehen. Sollten die schwarz-gelben Atomlobbyisten in Berlin tatsächlich versuchen, noch in diesem Sommer am Bundesrat vorbei über Laufzeitverlängerungen zu entscheiden, werden wir dafür sorgen, dass sie damit eine krachende Niederlage erleiden!"


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